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Aufgrund der Krisen in Ägypten und Tunesien erhoffen sich die Urlaubsländer Spanien und Türkei dieses Jahr mehr Touristen als in den Vorjahren. Reiseexperten erwarten zudem steigende Preise in diesen bereits jetzt beliebten Urlaubsländern sowie ausgebuchte Hotels und Ferienhäuser.

Aufgrund der Unruhen und Ausschreitungen in den nordafrikanischen Ländern Tunesien und Ägypten sowie der ungewissen Zukunft, werden Reisende diese Urlaubsländer sehr wahrscheinlich auch in den Sommermonaten meiden. Stattdessen werden sich vor allem die deutschen Urlauber neue Reiseziele aussuchen. Zu den Gewinnern der Krise zählen die Urlaubsländer Türkei und Spanien, da die Ägyptenurlauber nun vermehrt ihren Urlaub in der Türkei verbringen. Auf der beliebten spanischen Urlaubsinsel Mallorca werden während den Urlaubsmonaten bereits jetzt ausgebuchte Hotels, Ferienhäuser und Ferienwohnungen erwartet, weshalb die Reiseveranstalter aufgefordert wurden, ihr Hotelkontingent jetzt zu reservieren. Experten erwarten dieses Jahr ein Wachstum von zehn Prozent an deutschen Urlaubern in Mallorca und dadurch auch steigende Urlaubspreise. Diese Erwartung wird zudem auf das starke Wirtschaftswachstum nach der Krise in Deutschland gestützt und die dadurch vermehrte Reiselust der deutschen Bevölkerung.

Aufgrund der jetzigen Unruhen in den nordafrikanischen Ländern ist ein Wachstum an Touristen auf den kanarischen Inseln zu spüren. Aktuell befinden sich fast zehn Prozent mehr Urlauber auf den Kanaren als noch im Jahr 2010. Das Besucherwachstum führte bei den beliebten spanischen Inseln zu erhöhten Urlaubspreisen, das bedeutet der Preis für einen Urlaub auf den Kanaren ist bis zu sieben Prozent gestiegen.

Auch die deutschen und europäischen Fluggesellschaften reagierten auf die Krise in den nordafrikanischen Ländern und werden in den Sommermonaten Ägypten und Tunesien seltener anfliegen. Die Fluggesellschaften Tuifly und Air Berlin werden deshalb weniger Flüge nach Ägypten und dafür mehr Flugplätze in die Türkei und die Kanaren anbieten.

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