
Schon seit längerer Zeit ist bekannt, dass die Luft in den Kabinen und den Pilotenkanzeln von Flugzeugen zeitweise durch TCP, einem Nervengift aus der Stoffgruppe der Organophosphate, belastet sein kann. Grund dafür ist, dass TCP in den Triebwerksölen von Flugzeugen, die mit Turbinen angetrieben werden, enthalten ist. Aus den Triebwerken wird komprimierte Luft angezapft und in das Innere des Flugzeugs geleitet, so dass auf diesem Weg das giftige TCP in das Innere des Flugzeugs - zu den Passagieren und zur Besatzung - gelangen kann.
Bisher wurde angenommen, dass eine derartige Belastung mit TCP vergleichsweise selten auftritt. Jetzt wurden von der
BFU, der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen in Braunschweig, jedoch Zahlen veröffentlicht, aus denen hervorgeht, dass es wesentlich häufiger zu TCP-Belastungen kommt als bislang vermutet. Nach Angabe der BFU wurden meldete eine einzige Luftverkehrsgesellschaft aus Deutschland allein für das Jahr 2010 mehr ...
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