
Die Pläne der spanischen Regierung, 49 Prozent der
AENA zu privatisieren, sind bei den Bediensteten des staatlichen Flughafenbetreibers auf wenig Gegenliebe gestoßen. Man erinnere sich nur an den Streik um die Weihnachtszeit herum, als der Luftverkehr über Spanien für zwei Wochen praktisch zum Erliegen kam. Aber auch für dieses Jahr waren bereits Kampfmaßnahmen angekündigt: Vor einigen Wochen gab die Gewerkschaft bekannt, dass zwischen April und August an insgesamt 22 Tagen gestreikt werden sollte.
Die Auswirkungen einer derartigen Maßnahme auf den Tourismus wären unübersehbar gewesen und viele Reiseveranstalter befürchteten einen deutlichen Rückgang der Buchungen über Ostern. Somit wäre solch ein Streik für das Urlaubsland Spanien, das sich jetzt gerade erst wieder im Aufschwung befindet, nur schwer zu bewältigen gewesen.
Jetzt wurde bekannt gegeben, dass das Streikthema vom Tisch ist. In einer Sitzung, bei der die Gewerkschaft mit der Regierung und den neuen ...
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