Neueste Stellenausschreibung mit dem Schlagwort "flugzeug"

Boeing: Testflug des neuen Jumbojets

Der neue Jumbojet des US-Flugzeugherstellers Boeing, die "747-8 Intercontinental", hat ihren Jungfernflug erfolgreich absolviert. Nach der offiziellen Präsentation der Passagiermaschine im Februar ging das Flugzeug nun zum ersten Mal in die Lüfte.

Insgesamt 4 Stunden und 25 Minuten dauerte der Flug vom Boeing-Werksgelände in Everett im Bundesstaat Washington bis nach Seattle. Mit Hilfe des neuen Flugzeugtyps, einer mit 467 Passagierplätzen ausgestatteten Großraummaschine, will Boeing die Lücke schließen, die zum europäischen Konkurrenten Airbus auf dem Gebiet der großen Passagiermaschinen entstanden war, seit dieser im Jahre 2007 mit dem A 380 in neue Größendimensionen vorstieß. Die neue 747-8 ist eine Weiterentwicklung der 747-Reihe, wobei die Maschine im Vergleich zum Vorgängermodell 747-400 rund 6 Meter länger ist, über ein verändertes Cockpit verfügt und dank aerodynamischer Verbesserungen und Triebwerks-Optimierung auch im Bereich des Energieverbrauches besser abschneidet. Insgesamt ergibt sich zudem eine Erhöhung der Passagierkapazität um 51 Plätze. Nach dem problemlos verlaufenen Jungfernflug herrschte Erleichterung und Freude im Boeing-Lager. Die erfolgreiche Feuertaufe dürfte auch die Lufthansa freuen, die bereits 20 Maschinen des neuen Typs für das Jahr 2012 bestellt ...

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Giftige Öldämpfe in Flugzeugkabinen vorhanden

Neuen Erhebungen haben ergeben, dass in Flugzeugkabinen häufiger giftige Öldämpfe auftreten als bislang vermutet. Eine genaue Schätzung ist jedoch schwierig, denn bei diesem Problem ist von einer hohen Dunkelziffer auszugehen.

Schon seit längerer Zeit ist bekannt, dass die Luft in den Kabinen und den Pilotenkanzeln von Flugzeugen zeitweise durch TCP, einem Nervengift aus der Stoffgruppe der Organophosphate, belastet sein kann. Grund dafür ist, dass TCP in den Triebwerksölen von Flugzeugen, die mit Turbinen angetrieben werden, enthalten ist. Aus den Triebwerken wird komprimierte Luft angezapft und in das Innere des Flugzeugs geleitet, so dass auf diesem Weg das giftige TCP in das Innere des Flugzeugs - zu den Passagieren und zur Besatzung  - gelangen kann. Bisher wurde angenommen, dass eine derartige Belastung mit TCP vergleichsweise selten auftritt. Jetzt wurden von der BFU, der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen in Braunschweig, jedoch Zahlen veröffentlicht, aus denen hervorgeht, dass es wesentlich häufiger zu TCP-Belastungen kommt als bislang vermutet. Nach Angabe der BFU wurden meldete eine einzige Luftverkehrsgesellschaft aus Deutschland allein für das Jahr 2010 mehr ...