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Die spanische Stadt Avilés war bisher eher als Industriestandort bekannt – das soll sich jetzt ändern. Durch den Bau eines Kulturzentrums, dessen Pläne vom Architekten Oscar Niemeyer stammen, sollen künftig Touristen aus aller Welt angelockt werden.

Obwohl die Altstadt mit Bauwerken aus dem 13. und 14. Jahrhundert durchaus ansprechend ist, lockt die Stadt in Asturien aufgrund der industriellen Vergangenheit und den damit verbundenen unschönen Häuserblocks und Industriegebäuden kaum Touristen an. Dies soll sich jetzt mit dem Bau des neuen Kulturzentrums ändern. Die Pläne hierfür stammen von Oscar Niemeyer, einem der berühmtesten Architekten der Gegenwart, der unter anderem auch das Stadtbild der brasilianischen Hauptstadt Brasilia erschuf.

Das „Internationale Kulturzentrum Oscar Niemeyer“, so der Name, befindet sich auf einer künstlich angelegten Insel im Fluss direkt gegenüber der Altstadt und wird Ende März vom spanischen König Juan Carlos I. eingeweiht. Das Tourismusbüro in Avilés erhofft sich durch das futuristisch anmutende Zentrum einen erhöhten Zustrom an Gästen aus aller Welt. Dies ist zum Teil schon geschehen, sogar einige Hollywood-Stars wir Brad Pitt, Woody Allen oder Kevin Spacey haben das Bauwerk entweder schon besucht oder haben ihre Kooperation mit dem Kulturzentrum angekündigt. Im Zentrum sollen künftig Vorträge, Konzerte, Theater- und Kinovorstellungen, Opern und Ausstellungen veranstaltet werden.

Das Niemeyer Kulturzentrum besteht aus vier Gebäudekomplexen, aus denen besonders das Auditorium hervor sticht. Dieses ist in Form einer übergroßen Welle gestaltet und wendet sich dem Meer zu. Seitlich des Auditoriums befindet sich ein Mehrzweckgebäude mit einem Restaurant und Ausstellungsräumen. Vom Auditorium führt zudem eine Brücke zum heimlichen Wahrzeichen des Kulturzentrums: ein Konferenz- und Ausstellungsgebäude, dessen Form stark an ein UFO erinnert.

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